Rundschreiben

Herbst 2014


Auch als PDF online: das Rundschreiben September 2014


September 2014

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Liebe Mitglieder und Freunde

sicherlich haben viele von Ihnen im Fernsehen die Glanzleistungen der Athleten bei den Olympischen Winterspielen in Sotchi und vor allem die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien verfolgt. Und natürlich werden auch Sie sich mit der ganzen Nation über den in einem Krimi-Endspiel errungenen Weltmeistertitel der deutschen Mannschaft gefreut haben.

Das ist legitim. Und doch muss man auch einmal einen Blick auf die „Rückseite“ solcher sportlicher Großereignisse werfen. Fast stets werden dabei neue Wettkampfstätten gebaut, zumal die Chance, solche Spiele auszurichten, sehr oft an Länder vergeben wird, die noch nie die Möglichkeit dazu hatten.

Die ausgewählten Staaten sehen in der Veranstaltung internationaler Sportwettbewerbe eine Gelegenheit, sich als leistungsstarke Nation darzustellen und dadurch ihr Prestige in der Völkergemeinschaft zu erhöhen. Dabei werden beim Bau neuer Sportstätten ganz selbstverständlich gigantische Umweltschäden in Kauf genommen. Proteste von Umweltschützern werden geflissentlich ignoriert oder mit fragwürdigen Argumenten zurückgewiesen.

Dabei könnten die sportlichen Großereignisse ohne Qualitätsabstriche stattfinden und dabei dennoch die Umwelt nicht belasten. Man brauchte nur bereits vorhandene Sportstätten zu nutzen, die sich in der Vergangenheit bewährt haben, wobei es bei den heutigen Verkehrsmöglichkeiten kein Problem wäre, zwei oder drei Länder zu beteiligen. Warum macht man von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch und opfert stattdessen bei allen Spielen riesige Flächen intakter Natur? Sicher spielt hier die Tradition eine Rolle, die einen neuen Denkansatz gar nicht erst aufkommen lässt. Vor allem aber müsste man auf die Möglichkeit verzichten, Prestige und Nationalstolz zu ihrem „Recht“ zu verhelfen. Mir scheint jedoch, dass der Verzicht auf beides ein durchaus geringer Preis für die Schonung unserer Umwelt wäre, zumal die Riesenstadien in manchen Ländern wegen ihrer Übergröße kaum noch genutzt werden und gelegentlich sogar verfallen.

Vogel
 

Zum Glück gibt es erste zaghafte Ansätze zu einem Umdenken. Ein Lob für die Münchner, die die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2022 auch im Hinblick auf die Schonung der Umwelt abgelehnt haben! Einzelne Politiker scheinen das Problem ebenfalls erkannt zu haben und setzen sich für neue Konzepte ein.

Und wie steht es – abgesehen von den sportlichen Großereignissen – mit der Bereitschaft, mit einem kleinen Opfer viel für die die Natur zu tun? Wie steht es damit hierzulande, bei uns? Ich meine, es verhält sich im Kleinen wie im Großen: auch bei uns könnte um den Preis eines kleinen Verzichtes oder einer minimalen Zusatzleistung viel mehr für die Natur getan werden. Ich denke an die zum Teil recht großzügigen Firmengrundstücke, auf deren sehr gepflegten Rasenflächen aus ästhetischen oder finanziellen Gründen kein Platz für ein paar Blumenbeete ist, an superordentliche Privatgärten, auf deren grauen Steinwüsten keine Blume blühen darf – das würde ja Arbeit mit sich bringen. Ich denke an ausgedünnte oder gar abgeholzte Alleebäume – die könnten ja die freie Fahrt der Autos stören. Ich denke an die – aus Gründen der Arbeitsökonomie – zu früh gemähten Straßenränder und an widerrechtlich überpflügte Ackerrandstreifen, die den Ertrag der Bauern geringfügig erhöhen.

Das sind nur ein paar Beispiele von vielen. Letztlich geht es um die Frage, ob uns der Natur- und Umweltschutz etwas wert ist. Zum Nulltarif ist er nicht zu haben, aber man kann schon mit kleinen „Opfern“ viel erreichen.

In der Hoffnung auf positive Veränderungen im Laufe der Zeit und auch auf Ihre Unterstützung grüßt Sie für heute

Waschbär
 
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Helferfest

Am 4. April 2014 haben wir nach langer Zeit wieder einmal ein kleines Helferfest als kleine Anerkennung der großartigen Unterstützung unserer fleißigen Helfer ausgerichtet. Alle Aktiven der vielen Arbeitseinsätze waren eingeladen und sorgten dafür, dass der angemietete Pfarrsaal der katholischen Kirche in Gerlenhofen gut gefüllt war. Nach einem hervorragenden Abendessen wurde noch ein kleiner fotografischer Rückblick über die vielfältigen Arbeitseinsätze des GAU vorgeführt und ein Rätselspiel durchgeführt. Und natürlich war noch genügend Zeit, dass sich die Helfer der unterschiedlichsten Arbeitseinsätze kennen lernen und gemütlich ein Schwätzchen halten konnten.

Ein besonderer Dank gilt den Vorstandsmitgliedern und deren Partnern für die Durchführung des Festes und der Zubereitung von köstlichen Süßspeisen. Und nicht zu vergessen: am nächsten Tag musste der Pfarrsaal wieder gereinigt übergeben werden.

Allen Helfern des Helferfestes gilt hier nochmals ein herzliches Dankeschön.

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Apfelschwemme drückt die Preise

Dieses Jahr zeichnet sich in ganz Deutschland eine gute bis sehr gute Obsternte ab. Durch das milde Klima und die ausgiebigen Regengüsse der letzten Wochen haben die Obstbäume reichlich Äpfel und Birnen angesetzt, so dass sogar einige Äste unter der schweren Last abgebrochen sind. Eigentlich wäre die zu erwartende reiche Ernte eine gute Nachricht, doch schon zeichnen sich neue Probleme ab: Fachleute gehen davon aus, dass sich die Preise für Mostobst gewaltig nach unten bewegen werden. Erste Mostereien in Deutschland bieten Ende August 2014 nur 3,50 € für 100 kg Mostobst, das ist deutlich unter dem Vorjahrespreis und lässt eine Streuobstwiese nicht annähernd wirtschaftlich betreiben.

Ursache ist neben der guten Ernte auch der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Die EU hat gegen Russland Sanktionen beschlossen und Russland im Gegenzug u. a. einen Importstopp für Obst und Gemüse aus Polen und der EU. Diese gewaltigen Obstmengen drängen nun auf den europäischen Markt und sorgen für ein Überangebot und damit für fallende Preise.

Schmetterling
 

Wenn für das mühsam aufgesammelte Obst kein angemessener Preis bezahlt wird, ist es häufig nur eine Frage der Zeit, bis die ökologisch so wertvollen Streuobstwiesen verschwinden werden. Und damit verlieren bis zu 5.000 Tierarten ihren Lebensraum.

Was kann man dagegen tun? Wer die heimischen Streuobstwiesen erhalten möchte, muss nun noch intensiver auf Apfelsaft von lokalen Erzeugern, wie z. B. den „Reuttier Apfelsaft“, zurückgreifen und damit auch die lokale Wertschöpfung unterstützen. Diese hochwertigen Säfte sind nur unwesentlich teurer als beim Discounter, schmecken hervorragend und unterstützen den Erhalt unserer heimischen Streuobstbestände.

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Tafelobst preiswert abzugeben

Auf den Streuobstwiesen des GAU haben wir im Lauf der Jahre über 280 Obstbäume verschiedener Sorten gepflanzt, die nun erste ergiebige Erträge bringen. Deshalb möchten wir diese hochwertigen und garantiert ungespritzten Äpfel unseren Mitgliedern, Freunden und Bekannten anbieten. Wenn Sie Interesse an alten Apfelsorten haben, wie z. B. der Gewürzluike, dem Brettacher oder Boskoop und vielen anderen aromatischen Sorten, melden Sie sich doch bitte in der Geschäftsstelle. Wir geben die Äpfel preiswert ab und Sie können sie selber aussuchen und ernten. Und mit dem Erlös kann die notwendige Pflege der Streuobstwiesen weiter gesichert werden.

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Ulmer Firma Oscorna unterstützt den GAU

Im Frühjahr haben wir die Nährstoffgehalte der Böden unserer zahlreichen Streuobstwiesen vom Fachlabor Dr. Werner Jans untersuchen lassen. Die Ergebnisse waren sehr ernüchternd, denn einige wichtige Nährstoffe, die für ein gesundes Wachstum der Obstbäume und eine gute Qualität der Früchte notwendig sind, waren weitgehend aufgebraucht. Eine Zugabe von Kunstdüngern auf unsere Streuobstwiesen kam für uns nicht in Frage.

Freundlicherweise unterstützte uns die Ulmer Firma Oscorna, die sich auf Herstellung natürlicher Dünger ohne chemische Zusätze spezialisiert hat. Oscorna stellte uns sehr großzügig fast 600 kg biologischen Dünger kostenlos zur Verfügung. Der Baum-, Strauch- und Heckendünger besteht zu 100% aus natürlichen Rohstoffen, wie z. B. Horn- und Knochenmehl, Rapsschrot, Traubenkernschrot, Federnmehl und Melasse. Nach einer genauen Dosieranleitung durch die Fachleute von Oscorna haben wir so fast alle 280 Obstbäume wieder mit lebensnotwendigen Nährstoffen versorgen können.

Die Zusammensetzung des natürlichen Düngers sorgt zudem für eine langsame und stetige Nährstoffzufuhr für die Pflanzen.

Ein ganz besonderes Dankeschön gilt der Firma Oscorna und seinen sehr kompetenten Fachberatern.

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Gedanken zum Plessenteich

Der Plessenteich – Leben pur

Heute Abend mal wieder eine Radtour zum Plessenteich,
alleine, - da kann ich die Natur am besten wahrnehmen.

Der Plessenteich – eine andere Welt

Eine Welt voll Leben, voll Tiere, voll Pflanzen,
von vielen weiß ich die Namen nicht,
interessiert mich auch nicht besonders.
Die Stimmen von Vögel dringen in mein Ohr, in meine Seele,
ganz eigenartige Vogelstimmen, die ich sonst nie erlausche,
nehme dieses Leben dort wahr mit Augen, Ohren,
Geruch und dem allgemeinen Spüren.
Die Lebensfreude in mir – sie erwacht in dieser Natur

Der Plessenteich – ein Ort von Ruhe und Kraft

Wo habe ich eine solche Vielfalt von Natur das letzte Mal gesehen?
Im Fernsehen?
Bin noch ruhiger geworden durch den Besuch am See,
noch gelassener, noch kraftvoller.

Der Plessenteich – ein Magnet für Schädlinge, Graugänse und Biber?

Ich verstehe nicht – wo Leben ist, ist Schatten.
Nur die Tiere, die für alle Menschen genehm sind?
Und alles andere soll weg?
Was für eine unlebendige Natur würde übrig bleiben?

Menschen sind Teil der Erde,
andere Lebewesen unsere Geschwister,
auf der Erde ist Platz für alle.

Der Plessenteich – ein Juwel

Ein Juwel ist das hier auf dem schwäbischen Land,
ein Juwel, welches man nur in ausgesuchten Natur-Urlauben noch finden kann.

Der Plessenteich – Leben pur

Gedicht von Sieglinde Renges, Künstlerin aus Marbach bei Reutti

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Firma Evobus spendet Brutfloß

Der Neu-Ulmer Bushersteller engagierte sich im Naturschutz und stellte ein hochwertiges Brutfloß für Flussseeschwalben für den Plessenteich zur Verfügung. Von fleißigen Lehrlingen konstruiert und zusammengebaut, wurde das 4 x 2 m² große Brutfloß im April zu Wasser gelassen. Nur wenige Stunden später waren die ersten Flussseeschwalben an Bord und bedankten sich für die kostenlose Bereitstellung des exklusiven Brutplatzes mit lautem Geschrei. Schon im ersten Jahr brüteten dann auch schon 13 Paare der vom Aussterben bedrohten Vögel.

Ein großes Dankeschön gilt der Firma Evobus, die offensichtlich nicht nur ausgezeichnete Busse baut, sondern auch erstklassige Brutfloße.

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Plessenteich Brutstatistik 2014

Klaus Schilhansl, der fachkundige Ornithologe, hat auch 2014 fast täglich den Plessenteich besucht und seine Beobachtungen aufgeschrieben. Für dieses Rundschreiben hat er seine umfangreichen Aufzeichnungen ausgewertet. Diese wertvollen Beobachtungsdaten stellt er wieder dem GAU zur Verfügung. Herzlichen Dank!

Hier eine kurze Auswahl zur Brutstatistik 2014:

Vogelart Brutpaare erfolgreiche BP flügge Jungtiere
Bläßhuhn22>11nur 6
Drosselrohrsänger659
Flussregenpfeifer8712
Flussseeschwalbe323028
Graugans251141
Haubentaucher 810
Höckerschwan000
Kiebitz2623 incl.
Nachbruten
>15
Kolbenente300
Lachmöwe>1.200ca. 30%>300
Mittelmeermöwe210
Nilgans113
Reiherente420
Rostgans1 in Um­gebung?am 13.7.
2 Adulte +2dj1
Schwarzkopfmöwe1153-4
Stockente107wohl sehr wenige
Teichhuhn8-10>4>5
Uferschwalbe000

1dj = diesjährig

Auffallend ist dieses Jahr, dass es bei den Haubentauchern, Stockenten und Blässhühnern zwar zu vielen Brutversuchen gekommen ist, aber kaum flügger Nachwuchs gesichtet werden konnte. Ursache dafür ist dieses Jahr auch sicherlich der niedrige Wasserstand im Frühjahr, der es den zahlreichen Nesträubern ermöglichte, die am trocken gefallenen Ufer gebauten Nester zu plündern.

Die Nilgänse zogen drei Jungtiere auf und bei den Mittelmeermöwen überlebte das einzige Junge nur wenige Tage.

Bei den Reiherenten wurden zwar frisch geschlüpfte Jungtiere (= pulli) einige Tage beobachtet, dann sind sie allerdings spurlos verschwunden.

Die bedrohten Flussseeschwalben hatten dieses Jahr mit 32 Brutpaaren bzw. Brutversuchen einen neuen Rekord für den Plessenteich aufgestellt. Das neue Brutfloß, das von der Firma Evobus gebaut und gespendet wurde, hat sich als besonders attraktiv für die Kiesbrüter herausgestellt. Auf dem 4 x 2 m² großen Floß brüteten alleine mindestens 13 Brutpaare. Insgesamt konnten wir mind. 28 flügge Flussseeschwalben registrieren.

Kiebitz
 

Kiebitze waren auch dieses Jahr wieder mit 26 Brutpaaren am Plessenteich. Aufgrund des enorm niedrigen Wasserstandes waren zwar genügend Brutplatzflächen auf den Inseln vorhanden und die Erstbruten schlüpften erfolgreich. Aber nur wenige Kiebitzküken wurden wirklich flügge, vermutlich wurden viele Küken geräubert. Interessanterweise war daraufhin der Bruterfolg der getätigten Nachbruten deutlich höher.

Die über 1.200 Brutpaare der Lachmöwen hatten dieses Jahr nur sehr mäßigen Erfolg. Nur rund 300 Jungtiere konnten gezählt werden. Ursache dürfte hier eindeutig der mehrfach beobachtete Fuchs sein, der regelmäßig auf der Vogelinsel Lachmöwen erbeutete.

Auch bei den seltenen Schwarzkopfmöwen, die inmitten der Lachmöwenkolonie brüteten, sind nur wenige Jungtiere durchgekommen.

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Neue Vogelarten am Plessenteich beobachtet

Odinshühnchen
 
Abbildung 1: Odinshühnchen im Brutkleid (Foto: Wikipedia)

Auch in diesem Jahr konnten wir einige Vogelarten am Plessenteich beobachten, die bisher dort noch nie gesehen wurden:

  • Kaisergans
  • Löffler
  • Odinshühnchen
  • Rosa Flamingo
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Niedrigwasserstand im Frühjahr

Der äußerst milde Winter 2013/2014 sorgte auch am Plessenteich für einige außergewöhnliche Ereignisse. Nachdem es nicht einmal eine nennenswerte geschlossene Schneedecke gab und auch der Plessenteich bei den milden Temperaturen nicht zufror, haben sich bis zu 30 Höckerschwäne und Scharen von Graugänsen in den angrenzenden Feldern niedergelassen und erhebliche Spuren hinterlassen, was bei den Landwirten für große Verunsicherung sorgte. Denn die Tiere waren nicht nur einige Tage, sondern einige Monate auf den Äckern. An einigen besonders gefährdeten Flächen wurden dann auch Vergrämungsmaßnahmen mit Flatterbändern und wehenden Planen ergriffen, die aber nur für kurze Zeit Wirkung zeigten. Doch die befürchteten großen Schäden sind ausgeblieben, wie jetzt im Herbst einige betroffene Landwirte berichteten.

Ein ganz anderes Problem tauchte am Plessenteich auf: Die im Frühjahr üblicherweise überfluteten Zugänge zu den Inseln fielen schon sehr bald trocken, und so war es für einige Räuber, wie z. B. einige Füchse, kein Problem, an die am Boden brütenden Vögel zu gelangen und dort einen reichlich gedeckten Tisch vorzufinden. Immer wieder wurden Füchse auf den großen Inseln beobachtet, wie sie Lachmöwen erbeuteten und zu ihrem Bau schleppten. Leider verunsicherte das die Bewohner der ganze Vogelinsel derart, dass viele vorzeitig die Brut abbrachen oder nur wenige Jungtiere flügge wurden.

Um diese eklatanten Störungen zu unterbinden wurde ein großer Zaun an der Furt als Fuchssperre errichtet, die wir nun auch dauerhaft aufgebaut lassen werden.

Übrigens sind nicht nur Füchse am Plessenteich aktiv. Auch Dachse und sogar ein Waschbär wurden im Bereich des Vogelschutzgebietes beobachtet. Waschbären gelten nicht als wasserscheu und können auch nicht mit der Fuchssperre davon abgehalten werden, auf der Brutinsel Gelege und Jungtiere zu fressen.

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108 Weißstörche in Neu-Ulm

Storch
 

Ein besonderes Naturereignis war im August auf einigen Wiesen rund um Neu-Ulm zu beobachten. Bis zu 108 Weißstörche suchten mehrere Tage auf gemähten Wiesen nach Nahrung. Übernachtet haben die wunderschönen Vögel zum Teil auf den Dächern umliegender Häuser in den verschiedenen Stadtteilen.

Leider können wir derzeit noch keine Auskünfte über die Herkunft der Tiere machen. Klaus Schilhansl gelang es zwar, 25 Fußringe abzulesen, aber im Moment sind noch keine Datenblätter der Vogelwarte Radolfzell zu diesen Ringen übermittelt worden. Wir werden Sie im nächsten Rundschreiben darüber informieren.

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Aufruf an unsere Mitglieder

Wir sind bemüht, unseren Mitgliederdatenbestand immer aktuell zu halten. Hierbei sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen und bitten daher um Mitteilung von Änderungen. Dies sind insbesondere die neue Anschrift bei Umzug oder die Änderung der Bankverbindung.

Bei Familienmitgliedschaften bitten wir zudem um Überprüfung, ob die volljährigen Kinder nicht selbst dem GAU beitreten möchten. Soweit Kinder noch in der Ausbildung sind, kann die Familienmitgliedschaft weitergeführt werden. Im anderen Fall bitten wir um Weitergabe des Beitrittsformulars an Ihre Kinder.

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Rundschreiben per E-Mail

Bisher haben wir fast 90 Interessenten für das elektronische Rundschreiben gewinnen können. Diese elektronische Form können wir dann auch etwas bunter und mit vielen Fotos interessanter machen. Gleichzeitig sparen wir Druck- und Versandkosten und das arbeitsaufwändige Austragen der Rundschreiben.

Sie brauchen übrigens keine Angst zu haben, dass wir Ihr Postfach mit großen E-Mails überlasten. Sie bekommen von uns lediglich eine E-Mail mit einem Link, der Sie direkt auf unser Rundschreiben führt. Es steht Ihnen dann frei, ob Sie das Rundschreiben ausdrucken möchten, es auf Ihrem Computer speichern oder nach dem Lesen gleich löschen wollen.

Wir bitten Sie, uns Ihre E-Mail-Adresse bekannt zu geben, wenn Sie diese Art des Rundschreibens bevorzugen. Bitte senden Sie uns lediglich eine E-Mail mit dem Betreff „Rundschreiben“. Wir werden Sie dann in unseren E-Mail-Verteiler aufnehmen.

Und bitte vergessen Sie nicht, weitere Mitglieder in Ihrem Bekanntenkreis zu werben.

Jedes Mitglied zählt! Wir freuen uns über neue Beitritte!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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Dank an unsere Spender

Bis zum Herbst haben uns schon wieder viele Spender mit großen und kleinen Geldzuwendungen unterstützt.

Jedem Einzelnen gilt unser Dank, da mit Hilfe dieser Gelder der von uns betreute Lebensraum weiter geschützt und verbessert werden kann.

Für Ihre Spenden erhalten Sie ab einem Betrag von 30 € eine Spenden­bescheinigung für Ihr Finanzamt zugesandt. Bei Beträgen unter 30 € sehen wir hiervon ab und bitten Sie, dem Finanzamt eine Kopie Ihres Kontoauszuges vorzulegen.

Hummel
 

Achtung: Bei Spenden bis zu 200 € reicht grundsätzlich der Kontoauszug als Nachweis beim Finanzamt.

Bitte unterstützen Sie uns auch in Zukunft mit einer (oder auch mehreren) Spende(n)!

Ein Überweisungsformular liegt dem Rundschreiben bei.

Vielen herzlichen Dank!

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GAU Shop

Öffnungszeiten der Geschäftsstelle

Montag 9:00 – 12:00
Mittwoch15:00 – 18:30

sowie nach telefonischer Vereinbarung Tel.: (07307) 34166 oder E-Mail.

Apfelsaft

1 Kiste Reuttier Apfelsaft naturtrübkostet 6,50 €
1 Kiste Reuttier Apfelsaft klarkostet 6,50 €
1 Kiste Molfenter Apfel-Johannisbeersaftkostet 7,50 €
1 Kiste Molfenter Apfel-Kirschsaftkostet 7,50 €
jeweils 6 mal 1 Liter, zuzügl. 3,00 € Pfand.

Honig

1 Glas mit Blütenhonig von GAU-Streuobstwiesen(500 g) kostet 4,50 €.

Deko

Steinfisch
 

Steinfische ab 6,– €

Spinnennetze zur Gartendekoration ab 5,– €

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Arbeitseinsätze 2014

Die Arbeiten des GAU in der Biotoppflege werden immer umfangreicher und können nur mit Mühe und durch Ihre Mithilfe gemeistert werden. Ob Feuchtwiesenpflege, Obsternte, Entbuschungen oder Kontrolle und Reparatur von Nisthilfen, überall werden fleißige Hände benötigt. Jede Helferin und jeder Helfer kann sich seiner Kondition entsprechend einbringen, so dass niemand überfordert wird. Bitte helfen Sie uns wieder kräftig mit – wir freuen uns auf jede helfende Hand.

Übrigens wird wie immer für Essen und Trinken gesorgt. Bitte nach Möglichkeit Handschuhe mitbringen und in wetterfester Kleidung kommen.

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Halbjahresprogramm

Diesem Rundschreiben ist unser gelbes Halbjahresprogramm beigelegt. Wir hoffen, dass wieder interessante Vorträge und Führungen für Sie dabei sind.

Für den Bastelabend ist eine Anmeldung unter Tel. (07307) 34166 oder per E-Mail unbedingt notwendig.

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27. Große Apfel- und Pilzausstellung

Am 11. und 12. Oktober findet die 27. Apfel- und Pilzausstellung in Schwaighofen im Autohaus der Fa. Wuchenauer in der Otto-Renner-Straße (südlich vom Media-Markt) statt.

Öffnungszeiten:

Samstag 9:00 – 17:00
Sonntag10:00 – 17:00

Neben den vielen Apfel- und Birnensorten ist auch wieder eine große Zahl heimischer Pilzarten zu bewundern.

Der GAU ist mit einem Bücherstand, einem Informationsstand zum Thema Naturschutz, einer Tombola und einer vielseitigen Bastelecke für Kinder vertreten. Das Angebot wird mit Kaffee und einer großen Anzahl von Kuchenspezialitäten abgerundet. Für das leibliche Wohl ist also bestens gesorgt.

Für den Auf- und Abbau der Ausstellung und für die Betreuung der zahlreichen Stände des GAU werden noch freiwillige Helfer gesucht! Bitte melden Sie sich bei Herrn Gaus, Tel. (07307) 34166 oder per E-Mail.

Falls auch Sie den GAU mit einer Kuchenspende unterstützen wollen, melden Sie sich bitte telefonisch unter Tel. (07307) 34166 oder bringen Sie den Kuchen direkt zur Ausstellung.

A
 

Wir freuen uns über jede Unterstützung!

Vielen Dank vorab!




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